Vier Generationen, ein Team: wie kann das funktionieren?
- ao7248
- 30. Sept.
- 2 Min. Lesezeit

In den meisten Unternehmen arbeiten heute Menschen aus ganz unterschiedlichen Generationen zusammen. Da sitzen Auszubildende, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind, neben erfahrenen Fachkräften, die seit Jahrzehnten im Betrieb sind. Diese Mischung verschiedener Persönlichkeiten ist spannend, manchmal aber auch herausfordernd. Unterschiedliche Werte, Kommunikationsstile und Erwartungen treffen aufeinander und genau darin steckt ein großes Potenzial.
Studien zeigen, dass vielfältige Teams kreativer sind und bessere Lösungen entwickeln. Unterschiedliche Blickwinkel können sich nämlich super ergänzen und zu neuen Ideen führen. Damit das auch in der Praxis funktioniert, braucht es Verständnis füreinander und eine klare Haltung der Führungskräfte.
Verstehen statt urteilen
Jede Generation bringt eigene Prägungen mit. Jüngere Mitarbeitende legen oft Wert auf Flexibilität und Sinnhaftigkeit, während ältere Kolleginnen und Kollegen Stabilität und Erfahrung einbringen. Diese Unterschiede sollten nicht als Gegensatz gesehen werden, sondern als Ergänzung. Wer sich die Zeit nimmt, die Perspektiven der anderen zu verstehen, baut Brücken. Ein ehrliches Gespräch über Erwartungen kann Spannungen auflösen, bevor sie zum Konflikt werden.
Entscheidend ist, eine gemeinsame Kultur zu schaffen, in der alle ihren Platz haben. Dazu gehört Respekt für unterschiedliche Lebensphasen: Die junge Mutter hat andere Bedürfnisse als der Mitarbeiter kurz vor der Rente und beide sind wichtig! Führungskräfte sollten Rahmenbedingungen schaffen, die Flexibilität ermöglichen und gleichzeitig Verlässlichkeit geben.
Auch kleine Gesten machen einen Unterschied
Wenn ein Azubi seine digitalen Kenntnisse teilt und ein älterer Kollege seine Erfahrung, entsteht gegenseitige Wertschätzung. Solche Lernmomente sind oft mehr wert als jedes formale Training.
Am Ende geht es bei guter Führung darum, die unterschiedlichen Stärken im Team zusammenzubringen. Wer wirklich zuhört, offen miteinander redet und Unterschiede nicht unter den Teppich kehrt, sondern bewusst sichtbar macht, schafft die Basis für ein Team, das zusammenhält und stark ist.
Generationenmanagement ist also mehr als die Verwaltung von Unterschieden. Es ist eine Einladung, voneinander zu lernen und gemeinsam eine Kultur zu gestalten, in der Erfahrung und frische Ideen nebeneinander Platz haben.




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